Weitere Tipps für Outdoor-Aktivitäten
Ausflugsplanung
- Wählen Sie ein Ziel–besuchen Sie www.backpacker.com/destinations), um nach über zehntausenden von Wanderwegen in allen Staaten der USA zu suchen.
- Laden Sie Wanderweginformationen auf Ihr Handy herunter! Senden Sie einfach eine SMS mit dem Meldungstyp „imap“ und der Abkürzung des Staates (USA), in dem Sie Ausflüge suchen, an 32075. Beispiel: Wenn Sie in Colorado leben, texten Sie „imap CO“ an 32075.
- Tragen Sie immer eine Karte und Kompass mit sich, und seien Sie mit der Benutzung vertraut. Verwenden Sie Tools, die Ihnen bei der Verbesserung Ihrer Navigationsfähigkeiten helfen. Sehen Sie sich einmal die neue WS4 auf der Website http://www.timex.com/ an – das derzeit neueste Instrument unter den Abenteuerarmbanduhren. Die Breitbildübersicht bietet Ihnen ein Höhen- und Luftdruckmessgerät, Thermometer, einen Kompass und sogar einen Wetterbericht.
- Suchen Sie sich einen Partner! Egal, ob Sie lieber in einer Gruppe wandern oder allein – jeder sollte einen Partner zu Hause haben, der den Plan, den Ablauf sowie die Route kennt und weiß, wann Sie einen Abschnitt starten oder beenden. Stellen Sie eine genaue Zeit zur Kontaktaufnahme ein. Wenn Sie sich zu der verabredeten Zeit nicht melden, weiß zumindest Ihr Partner, dass eventuell etwas nicht in Ordnung ist.
Vorbereitung ist alles
- Vermeiden Sie Giardia, indem Sie Ihr Wasser abkochen, filtern bzw. vorbehandeln. Trinken Sie häufig Wasser, um Dehydrierung zu vermeiden, und nehmen Sie den ganzen Tag energiehaltige Kost zu sich.
- Tragen Sie eine Trillerpfeife in schneller Reichweite mit sich. Der Schultergurt Ihres Rucksacks bietet sich häufig dafür an. Drei Pfeiftöne aus der Trillerpfeife gelten weltweit als Hilferuf.
- Zu den wichtigsten Kenntnissen eines Abenteurers in entlegenden Gegenden zählt das Feuermachen. Feuer hilft, Sie selbst unter den kältesten Bedingungen warm zu halten. Feuer ist lebenswichtig, um nasse Sachen zu trocknen, Essen zu kochen, Wasser vorzubehandeln oder auch Notrufsignale in unerwarteten Situationen zu senden. Bereiten Sie leicht Feuer entfachende Hilfsmittel, wie in Vaselin getauchte Wattebausche oder mit Kerzenwachs preparierte Trocknertücher, zu Hause vor. Stecken Sie immer wasserfeste Streichhölzer ein, und denken Sie ggf. an die Geburtstagskerze in Ihrer Ausrüstung. Kerzen sind ideal, um Nassholz und feuchten Zunder anzuzünden. Sobald die Kerze angezündet ist, haben Sie damit viel mehr Zeit ein stures Feuer zu entfachen als mit einem einzigen Streichholz.
- Schlafen Sie nachts warm, indem Sie eine Flasche mit warmem Wasser in Ihren Schlafsack legen.
- Reinigen und organisieren Sie Ihre Ausrüstung nach jedem Trip. Verpacken Sie die „lebensnotwendigen Sachen“ in einem verschließbaren Plastebeutel, und bringen Sie eine vollständige Geräteausrüstung in durchsichtigen, siegelbaren Behältern unter, sodass Sie leicht feststellen können, was sich darin befindet. All diese Vorbereitungen machen Ihnen die Entscheidung leichter, „Häufiger raus in die Natur“ zu gehen. Um das Packen so leicht wie möglich zu machen, verstauen Sie alle Behälter zunächst in Ihrem Kofferraum, und packen Sie erst, bevor Sie loswandern.
- Reservieren Sie eine kleine Ecke in Ihrer Vorratskammer für Campingessen, sodass Sie keine Grundnahrungsmittel auf dem Weg zum Wanderstartpunkt besorgen und nach jedem Ausflug auffüllen müssen.
Wählen Sie die richtige Ausrüstung
- Vergessen Sie nicht Ihr Gehirn–das allerwichtigste Hilfsmittel bei jedem Outdoor-Abenteuer. Kein Ausrüstungsteil kann ordentliche Planung und gesunden Menschenverstand ersetzen.
- Wenn Sie Schuhwerk aussuchen, bedenken Sie, dass Ihre Socken und Schuhe als System zusammenarbeiten sollten. Wählen Sie zuerst Socken, die zu Ihrer geplanten Aktivität passen, und verwenden Sie diese dann, um ein gutes Paar Schuhe zu finden. Stellen Sie sicher, dass die Schuhe richtig passen und dass Sie genügend Halt darin für das angestrebte Gelände und das zu tragende Gewicht haben. Probieren Sie die Schuhe am Ende des Tages an, wenn Ihre Füße natürlich geschwollen sind. Ziehen Sie Schuhe von verschiedenen Herstellern an, laufen Sie im Geschäft herum und packen Sie Gewicht auf Ihren Rücken, um festzustellen, wie viel Halt sie Ihnen geben. Am wichtigsten ist es einen Schuh auszuwählen, der sehr bequem an Ihrem Fuß sitzt.
- Bei der Auswahl eines Rucksacks sollten Sie auf den Sitz, die Größe und die Belastbarkeit achten. Um sicherzustellen, dass er richtig sitzt, müssen Sie die Länge Ihres Rumpfes bestimmen, der Abstand zwischen der gedachten Linie zwischen Ihrem Beckenknochen und dem 7. Halswirbel. Diese Messung liefert die notwendige Entfernung zwischen dem Leibriemen und den Schultergurten an Ihrem Rucksack. Die Größe Ihres Rucksacks bestimmt, wie viel Platz Sie zum Verstauen haben. Die Größe wird in Liter bzw. Kubikzentimeter angegeben. Die Belastbarkeit bezieht sich auf die Tragkraft des Rucksacks – wie viel Gewicht bequem mit dem Rucksack getragen werden kann. Wählen Sie einen Rucksack, der groß genug ist, um die gesamte, geplante Ausrüstung zu tragen und gleichzeitig das Gesamtgewicht dieser Ausrüstung unterstützt.
- Das erste Abwehrsystem gegen die Elemente ist Ihre Kleidung. Wählen Sie Kleidung, die: Nässe von Ihrer Haut aufnimmt und ableitet; isoliert, um Sie warm zu halten und wind- sowie wasserabweisend ist. Ziehen Sie sich nach dem Mehrlagensystem an, sodass Sie Kleidungsstücke, abhängig von Ihrem Aktivitätslevel und den ständig wechselnden Bedingungen, darüberziehen bzw. ausziehen können.